Entbuschung Namibia

Nachhaltigkeit bei der Flammenco Grillholzkohle!

DHG bezieht einen großen Anteil seiner Grillholzkohlen aus Namibia, gelegen im Südwesten Afrikas.

Warum?

Weil DHG davon überzeugt ist das es z.Zt. aus keinem anderen Land der Erde eine nachhaltigere Quelle für Grillholzkohlen gibt.

Namibia Charcoal Association

Daher sind wir Mitglied in der National Charcoal Association (NCA). Die NCA ist eine unabhängigeVereinigung der Holzkohleproduzenten deren Hauptziel ist es, die Holzindustrie in Namibia durch die Schaffung und Förderung von strengen Holzkohle-Standards unter allen Landwirten und Produzenten, einschließlich Normen für Umwelt und sozio-ökonomische Ebenen, zu bedienen. Der soziale Aspekt strebt einen Standard an, der faire Löhne und sichere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Arbeiter auf der Grundlage von FSC-Standards beinhaltet.

Die Umweltstandards sind nach den FSC-Forststandards und Richtlinien für die südafrikanische Holzkohleindustrie ausgelegt.

Die Umsetzung aller dieser Standards erfolgt nach den Regeln und Gesetzen von Namibia.

Zu unserem Mitgliedschafts-Zertifikat

Wiederum Warum?

Hier erlauben wir uns Aussagen und Einschätzungen von der GIZ sowie Vertretern der Regierung Namibias auszugsweise (ohne das die eigentliche Aussage geändert wird) weiter zu geben:

GIZ: Projektnummer:2011.2200.1

„Namibia leidet unter einer starken Verbuschung von Farmland. Betroffen sind derzeit bis zu 45 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Das entspricht mehr als 50 Prozent der Fläche des Landes. Verbuschung schränkt Biodiversität und Grundwasserbildung stark ein und vermindert die Tragfähigkeit von Weideland um bis zu zwei Drittel. Durch die Verbuschung ist gleichzeitig eine Ressource an Biomasse von geschätzten 200 Millionen Tonnen entstanden. Initiativen zur Bekämpfung der Verbuschung schaffen neue Möglichkeiten für die namibische Wirtschaft, die vorhandene Biomasse für Stromerzeugung oder andere Wertschöpfungsprozesse zu nutzen. Auf diese Weise ermöglicht die Entbuschung erhöhte landwirtschaftliche Produktion, wirtschaftliches Wachstum, neue Arbeitsplätze und eine verbesserte, nachhaltige Energieversorgung, ohne mit der Nahrungsmittelproduktion zu konkurrieren. Ziel Namibia verfügt über ein nationales Programm für die Entbuschung. Es ermöglicht eine signifikante Ausweitung von Aktivitäten zur wirksamem Bekämpfung der Verbuschung. Akteure des öffentlichen und privaten Sektors unterstützen das nationale Programm.“

Namibias Umweltkommissar Teofilius Nghitila in Interview am 24.11.2016 mit der Allgemeinen Zeitung Namibias:

„Namibia ist in der einzigartigen Situation nicht auf die Büsche aufpassen zu müssen, sondern hat die zwingende Aufgabe eine weitere Verbuschung des Landes zu verhindern und der Natur wieder zu Ihrem Ursprungszustand zu verhelfen“.

Wir importieren nicht nur, wir übernehmen direkt im Land Verantwortung, um für uns alle einen kleinen Teil zur ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit beizutragen.

Situation vor Ort.

Diese Landkarte zeigt das Ausmaß der verbuschten Oberfläche gesamt in ganz Namibia.


In der Realität sieht das dann aus wie auf diesen Bildern gezeigt.





Mensch und Maschine arbeiten gemeinsam gegen die weitere Verbuschung des Landes.



Bereits teilentbuschte Flächen werden umgehend einer nachhaltigen Nutzung zugeführt.



So sieht das Land nach der Entbuschung aus, um auf diese Weise Namibia seine Eigenständigkeit wirtschaftlich und nachhaltig zu sichern.


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