Warum Torf ?

Der Abbau und die Nutzung von Torf hat seit Jahrhunderten eine Tradition bei uns und dem Rest der Welt.

Aus der Not heraus geboren, wurden Hochmoorlandschaften trockengelegt, um diese Flächen zu besiedeln und urbar zu machen. Der gewonnene Torf wurde als Brennstoff genutzt, da es in diesen Gebieten kaum Wälder zur Holzgewinnung gab. Viele Jahrzehnte war dann Torf ein wertvoller Energielieferant für verschiedenste Industriebetriebe, es gab sogar Torfkraftwerken zur Stromerzeugung.

Erst durch die umfangreichen Forschungen von Justus Liebig zur Pflanzenernährung kam der Durchbruch von Torf in der Landwirtschaft und dem Gartenbau.

Nach dem letzten Weltkrieg wurde dann Torf bei der Entwicklung für Kultursubstrate genutzt und so professionell im Erwerbsgartenbau eingesetzt.

Positive Eigenschaften von Torf:

  • hohe Strukturstabilität
  • geringe mikrobielle Aktivität
  • niedriger, gut zu kontrollierender PH-Wert
  • niedriger Salzgehalt
  • hohe Wasser- und Luftspeicherung

Dadurch ergeben sich viele sinnvolle Nutzungsvarianten im Gartenbau. Besonders in der Kultur von z.B. Azaleen, Rhododendron oder weiteren Moorbeetpflanzen bzw. Pflanzen die saure Böden benötigen, kann die Verwendung von Torf in Substraten wesentlich sein.

Dort wo Torf jedoch nur als Füllstoff in Erden genommen wird, kann es wiederum sinnvoll sein, diesen durch z.B. Holzfasern oder Kompost zu ersetzen. Besonders von Hobbygärtnern zur Auflockerung des Bodens im privaten Garten kann Torf eher zu Problemen des Bodens (Übersäuerung) führen, als zu verbessern. Besonders dort sind daher Alternativen wichtig, auch zur Schonung der weltweiten Ressourcen.

Wir verwenden deshalb in unseren Erden Torf nur dort, wo es wirklich sinnvoll ist und Torf gebraucht wird. Viele unserer Produkte sind bereits torfreduziert oder enthalten überhaupt keinen Torf.

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter www.warum-torf.info.

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